Dr. Med. R. Roitman

Welche Eindrücke hat das Symposium auf Sie hinterlassen?

Das Symposium hat auf mich sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich freue mich, dass mit den Fragen der menschlichen Langlebigkeit nicht nur die Ärzte und Wissenschaftler sich beschäftigen, sondern auch viele öffentliche Organisationen, einschließlich der WHO. Außerdem hatte ich eine gute Gelegenheit neue Kollegen aus den führenden Welt Universitäten kennenzulernen und viele interessante Themen zu besprechen.

Wie ist Ihre Meinung über die Organisation dieses Symposiums und ähnliche Konferenzen in der Zukunft?

Die Weltbevölkerung lebt länger, wie Herr J. Beard (Direktor of Department of Ageing and Life Course der Weltgesundheitsorganisation) in seine Eröffnungsrede bestätigte. Verlängerung des gesunden und aktiven Lebens des Menschen ist eine sehr wichtige Frage, mit der die moderne Gesellschaft jetzt schon auseinandersetzt, aber in Zukunft werden diese Aufgaben noch relevanter sein. Ich denke, dass solche Symposien wichtig und notwendig sind, damit Wissenschaftler und Behörden gute Möglichkeit haben die neusten Forschungen auf diesem Gebiet kennen zu lernen.

Was würden Sie den Teilnehmern des Symposiums wünschen?

Vor allem wollte ich allen Teilnehmern ein langes und aktives Leben, sowie großen Erfolge und neue Entdeckungen in deren wissenschaftlichen und Forschungsarbeiten wünschen.

Wessen Vortrag war für Sie besonders interessant?

Es war die Präsentation von Professor T. Lezhava über die Epigenetik. Seit vielen Jahren verfolge ich die Forschungen in der Epigenetik; sowie der Vortrag von Professor V. Khavinson über seine Entwicklungen von kurzen Peptiden. Beiden Themen finde ich besonders interessant und vielversprechend.

Sehen Sie die Zukunft für die Peptide im menschlichen Leben?

Auf Grund den wissenschaftlichen Entwicklungen in letzten 40 Jahren kann man Zuversicht sagen, dass den Peptiden die Zukunft gehört. Peptide sind aktiver Teil unseres Lebens. Die sind heute erfolgreich fast in allen Bereichen des menschlichen Lebens eingesetzt – in Kosmetik, Nahrungsergänzugsmitteln, Sportnahrung und Pharmaindustrie. Ich denke, in Zukunft dank den Peptiden werden die Wissenschaftler in der Lage sein die Erkrankungen in frühsten Stadien auf Zellniveau diagnostizieren und behandeln.

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen alles Gute!

Danke!